Kinderhörspiel von Heidi Knetsch u. Stefan Richwien
Bearbeitung nach dem gleichnamigen Buch von Christian Oelemann
Isabella hört in Noten: Wenn die Tür quietscht, jemand lacht oder rülpst, für sie sind das Töne in A, Dis oder Gis, mal im Fünfviertel-, mal im Dreivierteltakt. Doch keiner ahnt etwas von Isabellas Begabung. Während ihre Schwester wie besessen für "Jugend musiziert" auf der Geige übt und ihr Bruder sich an der Klarinette versucht, verbringt Isabella ihre Tage am liebsten alleine auf ihrem Hochsitz. Dort notiert sie den Gesang "ihrer" Amsel, so schön findet sie die stets variierenden Melodien. Ihr gesamtes Taschengeld gibt sie für Notenhefte aus, doch das ist ihr Geheimnis. Bis eines Tages ihr Vater eines ihrer Hefte entdeckt. Er hält Isabella – ähnlich wie Mozart – für ein Wunderkind und stiftet damit ungewollt ein großes Durcheinander.
Besprechung in großer Runde:
Regisseur Götz Fritsch stimmt mit seinen "kleinen" und "großen" Schauspielern ab, wie er sich die verschiedenen Szenen vorstellt.
In den Proben findet er für alle die perfekte Motivation:
Wenn mancher Satz noch nicht so sicher sitzt, dann sagt er: "Das war schon sehr gut. Aber ich brauche immer zwei gute Versionen." So macht in mehrfacher Wiederholung auch die Szene im Kinderzimmer richtig Spaß!
Am Stück beteiligt:
Isabella: Johanna Fritsch
Mareen: Anisyah Berty
Tristan: Benedikt von Sinden
Mutter: Susana Fernandes Genebra
Vater: Hans-Jörg Krumpholz
Tante Vroni: Anna-Maria Kuricová
Theophil Behrendt: Wolf-Dietrich Sprenger
Jens McPherson: Fabian Gerhardt
Köchel / Erzähler: Jens Harzer
Uli Edelmann: Violine
Max Hassner: Klavier, Klarinette, Xylophon, Oboe
Regie: Götz Fritsch
Regieassistenz: Christoph Müller
Dramaturgie: Gudrun Hartmann
Produktion: hr / rbb 2007
Ursendung rbb:
24.12.2007, 14.04-15.00 Uhr auf kulturradio / rbb
Dauer: 49'31 Min.