Eine Kinderzeichnung mit Computerbildschirm, an dem ist eine echte Maus angeschlossen, auf dem Bildschirm die OHRENBÄR-Seite mit einem roten Karton, daraus lugt ein gelber Wurm © Privat

Eure Idee aus dem Jahr 2005 - Eugens Ende?!

Bei OHRENBÄR haben die Geschichten fast immer ein geschlossenes Ende. Manchmal, sehr selten, gibt es welche mit halboffenem Ende - zum Beispiel bei der Geschichte "Kein leichtes Spiel mit Eugen, dem Computerwurm" von Katrin Askan. Unsere Hörerin Lisa Starogardzki war mit diesem Ende aber so wenig einverstanden, dass sie sich kurzerhand ein anderes ausgedacht hat.

Wie Lisa sich "Eugens Ende" vorstellt, könnt ihr hier lesen:

... Als Carlotta das nächste Mal an den Computer der Mama ging, guckte schon wieder Eugens gelber Kopf hervor, diesmal ohne das Glückskäferspiel. Er rief: "Hilf mir, hilf mir, ich werde gejagt! Zieh den Stecker von der Tastatur heraus, dann kann ich hinauskriechen."
Carlotta zog den Stecker der Tastatur heraus. Aus dem einen Drahtende, das aus dem Stecker heraus schaute, schaute der gelbe Kopf von Eugen. Das Mädchen klopfte mit dem Zeigefinger auf das kleine Drahtende. Jetzt kroch der ganze Wurm hinaus. Oder war es eine Raupe?
"Ich bin keine Raupe", sagte Eugen. "Ich bin schlicht und ergreifend ein Computerwurm."
Carlotta nahm ihn in die Hand und trug ihn hinaus auf die Wiese im Garten. Sie sagte: "Ein Wurm sollte sowieso besser auf einer Wiese leben als in einem Computer. Hier bist du sicher, hier jagt dich keiner."
"Ja, ich kann's ja mal probieren. Aber wenn's mir nicht gefällt, dann sage ich noch mal Bescheid", sagte Eugen.

Lisa Starogardzki, 7 Jahre