Eine Schulklasse, Kinder halten weiße Brieftauben aus Papier nach oben © Privat

Eure Ideen aus dem Jahr 2008 - Das Gedicht der Klasse 2a der Charlie-Chaplin-Grundschule

In unserem Briefkasten landete besondere Post: Die Klasse 2a der Reinickendorfer Charlie-Chaplin-Grundschule hat im Unterricht solange gereimt, gedichtet und Verse gesammelt, bis sie ein langes, lustiges Gedicht für OHRENBÄR zusammen hatte.

Ein kleines Mädchen malte eine Sonne
und dazu malte sie noch eine Tonne.
Da ging sie schnell zum Schwein,
das saß auf einem Stein.
Da sagte das Schwein: "Schau dich mal um,
ich lache mich krumm.
Siehst du dort hinten die Grille?
Sie trägt eine neue Brille.
Und dort die Bohne,
hat auf dem Kopf 'ne Krone.
Im Zoo sitzt der Affe(e),
der trinkt gerne Kaffee
und dort auf dem Ast die Eule,
mit ihrer dicken Beule.
Die kleine Maus baut sich ein großes Haus
und Willibald der Fisch tanzt mitten auf dem Tisch.
Deine Omas Tomate
macht ab und zu Karate.
Die kleine weiße Fee
betrinkt sich am grünen Tee.
Und der Kater Max
verspeist gern seinen Lachs.
Na, schau mal da der Floh,
der juckt sich da am Po und
geht ganz schnell aufs Klo."
Da sagte das Mädchen:
"Da nehme ich lieber meine Laterne
und zähle am Himmel die Sterne.
Die Ampel ist rot,
geht man rüber, ist man tot.
Da achte ich lieber drauf
und höre mit dem Dichten auf."
Das Schwein, das Schwein,
sitzt weiter auf seinem Stein.
Und sagt: "Na fein."

Auf die Idee für OHRENBÄR zu dichten kam die Klasse 2a übrigens durch die Geschichte "Bitte sehr, immer mehr: von Togo, dem Grußkater", die sie bei einem Workshop in der Stadtbibliothek Reinickendorf hörte.
Die Klasse 2a der Charlie-Chaplin-Grundschule